| Thedinghausen: Nachbarhaus |
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Nachbarhaus Thedinghausen
Region
Thedinghausen / Niedersachsen
Handlungsfeld
soziale Netzwerke
Raumtypologie
ländlich1. RAHMENDATEN 2. BILDER 3. AUSGANGSLAGE 4. ZIELE 5. AKTEURE 6. ZEITRAUM 7. FINANZIERUNG 8. FÖRDERUNG/BERATUNG BILDER
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Der demografische Wandel führt zu einer wachsenden Anzahl älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Gesamtbevölkerung, was einerseits zu einem erhöhten Betreuungsaufwand führt, andererseits aber auch Kapazitäten bei noch leistungsfähigen Seniorinnen und Senioren freisetzt, die nicht mehr in den Arbeitsprozess eingebunden sind und nach sinnvollen Betätigungen suchen.
Gleichzeitig sind durch den Zerfall traditioneller familiärer Strukturen auch im ländlichen Raum Seniorinnen und Senioren wie auch Alleinerziehende zunehmend isoliert. Diesem Prozess gilt es entgegen zu wirken. Die gesellschaftliche Teilhabe von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund ist verbesserungswürdig. Insbesondere Frauen müssen besser in das Alltagsleben in unserer Samtgemeinde integriert werden. Die unzureichende Anbindung der Samtgemeinde an den öffentlichen Nahverkehr erfordert eine Schaffung der notwendigen Angebote vor Ort, da entsprechende Einrichtungen z.B. in Achim oder Verden schlecht erreichbar sind. Die weitgehend auf das Auto beschränkte Mobilität im ländlichen Raum schließt jene Teile der Bevölkerung aus, die aus Alters-, Gesundheits- oder aus sozialen Gründen nicht über ein Auto verfügen. Für wen und mit wem wollen wir etwas tun?
Das Nachbarhaus strebt eine breite Zusammenarbeit an mit örtlichen Vereinen, Institutionen und mit bereits bestehenden Projekten. Es soll einen Kristallisationspunkt darstellen und Raum für vielfältige Aktivitäten bieten. Dabei sollen möglichst viele verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedlichen Alters angesprochen und im Idealfall auch zusammengebracht werden. Auf diese Weise werden nicht nur Hilfsangebote vermittelt, sondern auch ein Beitrag zu einer ländlichen Kultur des Miteinanders geleistet. Was ist unser Ziel? In einer „Freiwilligenagentur“ sollen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Kontakt gebracht werden, die auf den unterschiedlichsten Gebieten Unterstützung benötigen. Angebote für alle Generationen sollen vermittelt und umgesetzt werden. Es soll eine Begegnungsstätte entstehen, die allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern offensteht, in der man auch unangemeldet willkommen ist. wie oben in Kooperation mit verschiedenen Vereinen oder ehrenamtlich Tätigen
Januar bis Mai 2009
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