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Bremen: Burgdamm – Mehrgenerationen-Wohnhaus »Zigarrenfabrik« Drucken
xs_Cigmanufktur_Ans-2Projekt
Mehrgenerationen-Wohnhaus Zigarrenfabrik
Region
Bremen-Burgdamm
Handlungsfeld
Konversion / Umnutzung
Raumtypologie
städtisch
RAHMENDATEN
Landkreis Bremen
Raumtypologie städtisch
Ort Bremen-Burgdamm
Handlungsfeld Konversion / Umnutzung
Art des Projektes Mehrgenerationen-Wohnhaus
Größe 17 Wohnungen, ein Büro, ein Museum, 1600 m² Nutzfläche
Akteure bras e.V., arbeiten für Bremen
Archidea Architekten BDA, Bremen
(Dipl.-Ing. Ronald Kirsch, Dipl. Ing. Ninous Tatari)
Kooperationen Jacobs University
Zeitraum Umbau 3 Jahre, bewohnt seit Herbst 2007
Finanzierung freie Finanzierung
Kontakt bras e.V., Silvia Claus, Stader Landstr. 46, 28719 Bremen;
Tel. 0421-6 60 88 39


BILDER
s_Cigmanufktur_Eing
s_Cigmanufktur_Ans-2
s_Cigmanufktur_Ans-1
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Ausgangslage
Das Gebäude einer alten Zigarrenfabrik sollte als Beschäftigungsprojekt für Wohnnutzung umgebaut und saniert werden.
Dabei galt es einerseits attraktiven Wohnraum zu schaffen und andererseits durch die Gestaltung von Gemeinschaftsflächen ein lebendiges Gemeinschaftsprojekt zu ermöglichen.

Akteure
bras e.V. arbeiten für Bremen

zeitraum
Zwischen Baubeginn und Fertigstellung lagen 3 Jahre. In dieser Zeit wurden aktiv InteressentInnen gesucht, die nach und nach zu einer Gruppen zusammenfanden und gleichzeitig die Bauarbeiten aufmerksam verfolgten.

Förderung/Beratung
Der Umbau wurde als Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt organisiert und wurde von den entsprechenden Zuschussgebern unterstützt.

Erfahrungen
Das Haus mit seiner Konzeption hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. 6 Wohnungen sind an die Jacobs Universität vermietet, sodass Studentinnen und Studenten aus vielen Ländern im Haus wohnen.
11 Wohnungen sind an Menschen unterschiedlichen Alters vermietet von 7 bis 87 Jahren.
In der Bauphase wurden bereits viele Überlegungen angestellt, wie sich das gemeinschaftliche Leben gestalten könnte. Das Wichtigste wurde in einer Vereinbarung der Mietergemeinschaft unter dem Motto "Vom miteinander wohnen zum miteinander leben" zusammen gefasst.
Der Prozess der gemeinsamen Gestaltung der Hausgemeinschaft hat mit dem Einzug begonnen und ist noch lange nicht abgeschlossen. 14-tägige Treffen dienen dazu, Organisatorisches zu besprechen, Planungen zu machen und Unstimmigkeiten anzusprechen. Einmal im Monat wird gemeinsam gekocht. Die Qualität des Zusammenlebens jedoch findet in der Zeit dazwischen statt: Fürsorge füreinander, Unternehmungen miteinander und die gemeinsame Gartengestaltung und -pflege sind nur einige Punkte. Einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Türe.